Moderierte Analyseworkshops im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung – Qualifizierung von Moderatoren/innen

Im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen werden Belastungen in den Bereichen Arbeitsaufgabe, Arbeitsorganisation, soziale Beziehungen und Arbeitsumfeld beurteilt, um mögliche Fehlbelastungen oder Gefährdungen zu identifizieren. Als nächster Schritt müssen Maßnahmen gegen die Fehlbelastungen entwickelt werden.

Zur Ermittlung und Beurteilung von psychischen Belastungen eignen sich moderierte Analyseworkshops. Ziel dieses Seminar ist es, den Teilnehmenden die Grundlagen der Moderation als Analyseinstrument zur Ermittlung psychischer Belastungen vorzustellen.

Sie werden befähigt, Workshops im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen zu moderieren. Neben der Vermittlung von Grundlagen zum Vorbereiten und Durchführen eines Workshops werden im Seminar erste Kenntnisse anhand praktischer Übungen ausprobiert.

Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar sind Grundkenntnisse im Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie die Bereitschaft aktiv an Übungen teilzunehmen.


Zielgruppe

Personen, die die Gefährdungsbeurteilung verantwortlich organisieren und durchführen, Unternehmer, Mitarbeitende mit Führungsverantwortung, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Betriebsärzte


Themen

  • Psychische Belastungen und Beanspruchungen
  • Gefährdungsbeurteilung: Gesetzliche Grundlagen
  • Grundlagen der Moderation:
    - Rolle und Kernfähigkeiten des Moderators
    - Vorbereitung und Durchführung eines Workshops
    - Umgang mit schwierigen Workshopsituationen
  • Kennenlernen und Ausprobieren von Moderationstechniken

Leitung

Nadine Stitz, Tanja Jünger 


Seminar

16.04.2018 - 17.04.2018

Ort

Hannover

Seminarnummer

2103-01

Link zur Anmeldung

Fachlicher Ansprechpartner: Frau Stitz 0511/8707-421

Organisatorische Ansprechpartnerin: Frau Hopfenbach 0511/8707-223


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